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Ohne eine starke Wirtschaft gibt es kein starkes Europa.

30.04.2019

Wirtschaft für Europa

ZDH

Das deutsche Handwerk gewinnt durch den Europäischen Binnenmarkt: Keine Grenzen, keine Zölle, eine gemeinsame Währung, Waren- und Dienstleistungsfreiheit, Personenfreizügigkeit, gemeinsame Einrichtungen der Infrastruktur, gegenseitige Anerkennung von Standards, etc. Viele Erleichterungen sind für Bürger und Betriebe in einem vereinten Europa heute selbstverständlich. Dennoch breitet sich zunehmend Gleichgültigkeit, sogar Skepsis dem europäischen Projekt gegenüber aus.

In Vielfalt zusammen

Die kommende Legislaturperiode des Europäischen Parlaments ist daher entscheidend: Es gilt dabei vor allem auch, die Bürger Europas mitzunehmen. Sie müssen wieder an Europa und die gemeinsamen Ziele glauben können. Es kommt darauf an, dass Europa Lösungen bietet für die großen Herausforderungen, nicht zusätzliche Probleme schafft.

Ein sicheres, lebenswertes und verantwortungsvolles Europa – dies muss sich in den Prioritäten der EU widerspiegeln und auf allen Ebenen gelebt werden. In diesem Sinne formuliert das Handwerk in Deutschland seine Erwartungen an das 9. Europäische Parlament, das in Deutschland am 26. Mai 2019 gewählt wird.

Die Forderungen des Handwerks gliedern sich in sieben Themenbereiche:

  1. Die Zukunft der Europäischen Union
  2. Bessere Rechtsetzung - Ein neuer Ansatz für die EU-Gesetzgebung
  3. Die Wettbewerbsfähigkeit von KMU in Europa
  4. Ein europäischer Binnenmarkt für Unternehmen
  5. Fachkräftesicherung und berufliche Bildung
  6. Praxisgerechte Klima und Umweltpolitik
  7. Regionale Wirtschaft

 

 

Foto: Europawahl 2019

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